Freitag, 17. April 2015

radioRAW, der Fotopodcast

Fotopodcasts gibt es viele, radioRAW gibt's nur einmal....... Vor einiger Zeit kamen ein paar Freunde von mir auf die Idee einen Fotopodcast aufzulegen. Mittlerweile haben sie es auf eine stattliche Anzahl von Folgen gebracht. radioRAW ist selten objektiv, dafür immer subjektiv. Fototechnick, Krimskrams drumrum und interessante Fotografen werden thematisiert, gewürzt mit einer Prise Humor. Einfach mal reinhören!

Montag, 13. April 2015

Fotozeitschriften, meine persönliche Empfehlung

Was ist eine gute Fotozeitschrift? Welches Blatt soll ich bestellen? Ist es noch zeitgemäß eine Zeitschrift zu lesen, ich finde doch alles im Netz!?

Fotozeitschriften gibt es inzwischen wie Sand am Meer, gefühlt kommen jedes Jahr ein Dutzend neue Magazine hinzu. Doch welche Zeitschriften sind wirklich interessant und lesenswert? Dazu gibt's natürlich viele Meinungen, aber ich möchte euch heute einfach mal meine Favoriten vorstellen und erklären, was ich an diesen Zeitschriften gut finde.

LFI, Leica Fotografie International


Die LFI ist eine graue Eminenz der Fotozeitschriften. Seit über 60 Jahren erscheint das Blatt auf dem Markt. 


Ich lese die LFI, weil sie einfach großartige Fotografie bietet. Druck und Bindung sind auf einem sehr hohen Niveau und ich mag die großformatigen Fotostrecken.

Der Technikteil interessiert mich weniger, da ich kein Leica Equipment besitze. Der fotografische Schwerpunkt liegt auf dem Thema Reportagefotografie, aber es finden sich auch andere Fotostrecken im Heft.

Die LFI zeigt häufig, Leicatypisch, Schwarzweissfotografie. Der Anteil analoger Fotografie ist noch relativ hoch.

mare, Die Zeitschrift der Meere

mare ist eigentlich keine Fotozeitschrift, aber mare legt sehr großen Wert auf qualitativ hochwertige Fotografie. mare beschäftigt sich thematisch hauptsächlich mit dem Thema "Meer" im weitesten Sinne. So finden sich dort schöne Reportagen und Geschichten rund um den Ozean.

Die Texte sind durchweg gut lesbar und schön geschrieben.

mare ist zudem auch für Landschaftsfotografie eine gute Inspirationsquelle. Der Druck ist ebenfalls sehr hochwertig und das matte Papier läßt insbesondere Schwarzweissfoto toll wirken.

Wie bei der LFI ist der Werbeanteil relativ gering.

fotoforum

fotoforum bietet, im Gegensatz zu den beiden anderen Magazinen, auch dem Thema Technik einen breiten Raum. Dabei wird aber immer Wert auf Praxisberichte gelegt, Testcharts findet man dort weniger.

Neben Fotografien von bekannten Fotografen, bietet fotoforum auch seinen Lesern ein breites Forum. Der fotoforum-Award ist einer der höchstdotierten Fotowettbewerbe in Deutschland.

Eine Fachjury kürt sechsmal im Jahr die besten Fotos zu bestimmten Themen, die dann im Heft veröffentlicht werden.


Fazit

Meine Auswahl ist natürlich rein subjektiv und jeder Leser muss das finden, was am Besten zum persönlichen Geschmack passt. Es ist aber immer wieder eine schöne Sache, im Briefkasten eine neue Ausgabe einer hochwertigen Zeitschrift zu finden und es macht Spaß Fotos haptisch zu erleben..

Donnerstag, 9. April 2015

Filme und Reportagen rund um das Thema Fotografie



Ich lasse mich gerne von anderen Fotografen inspirieren und schaue mir ihre Arbeiten an. Im Laufe der Zeit haben sich bei mir viele Fotobücher angesammelt und ich interessiere mich für die Aussagen hinter den Bildern. Filmdokumentationen sind da eine weitere willkommende Informationsquelle um mehr über die Fotografen und Ihre Intention zu erfahren.

Leider sind gute Informationen im Web aber an vielen Stellen versteckt, Sabine Fischer hat seit einiger Zeit eine Liste mit interessanten Filmen und Reportagen rund um das Thema Fotografie auf Ihrer Seite. Falle mal wieder Langeweile im TV herrscht, findet sich dort eine willkommende Alternative.

Sabine aktualisiert die Liste regelmäßig, und so kommen immer wieder neue Links hinzu, auch ein Blick in die Kommentare lohnt sich, viele Leser haben dort eigene Links gepostet.

Montag, 6. April 2015

Bigger is better

Meine Fotoseite hat in den letzten Tagen eine kleine Überarbeitung bekommen. Im Einzelnen wurde folgendes verbessert:
  • Größere Fotos sind besser, deshalb sind ab sofort alle neuen Fotos in höherer Auflösung auf meiner Fotoseite. Ich verwende Blogger.com für mein Fotoblog und derzeit nutze ich noch ein statisches Layout. Bislang konnte ich dort nur Fotos mit einer Auflösung von ca. 800 * 600 Pixel einstellen. Da inzwischen aber die Bildschirmauflösungen immer höher werden, bzw. die Bildschirme größer werden, macht es Sinn, auch die Fotos in besserer Auflösung zur Verfügung zu stellen.Langfristig plane ich auf ein dynamisches Layout zu wechseln, was je nach Bildschirm unterschiedliche Größen verwendet. Die alten Fotos bleiben unverändert.
  • Die interne Verlinkung auf der Seite wurde deutlich verbessert. so ist jetzt z.B. ein Archiv vorhanden und eine Sitemap integriert. Unter jedem Posting ist jetzt ein Verweis auf ähnliche Fotos aktiviert, was das Stöbern auf der Seite erleichtern sollte. 
  • neue Social Media Buttons, Benachrichtigung über Email, 
  • mehr Text zu den einzelnen Fotos, im Infobereich sollen hin und wieder Tutorials oder "Making of" erscheinen
  • über mich gibt es jetzt eine eigene Infoseite.
  • auf der Startseite werden jetzt drei statt bisher ein Foto angezeigt (mal sehen, ob es so bleibt)

Dienstag, 31. März 2015

Tutorial Gewitterfotografie und Blitze

In dieser Anleitung möchte ich euch kurz erklären, wie Ihr recht einfach zu gelungenen Gewitterfotos kommt.

Sicherheit

Es ist nicht ganz ungefährlich sich bei einem Gewitter draußen aufzuhalten. Ein paar Tipps zur eigenen Sicherheit findet ihr hier

Ausrüstung

Um ein Gewitter zu fotografieren ist keine besondere Kameraausrüstung erforderlich. Wichtig ist, dass die Kamera lange Belichtungszeiten kann. Mit einer Kompaktkamera dürfte das schwierig sein, bei einer Spiegelreflex- oder Systemkamera ist das aber kein Problem.

Besondere Objektive werden nicht benötigt, die Lichtstärke der Linse ist unwichtig. Wichtig ist ein stabiles Stativ, da die Wetterbedingungen recht unangenehm sind.

Vorbereitung

Zunächst muss man einen geeigneten Platz finden. Der Standort sollte einen guten Ausblick auf die Umgebung bieten. Ein See im Vordergrund ist ganz nett, weil sich dann interessante Spiegelungen der Blitze im Wasser ergeben können. Optimal ist es, wenn man sich im Vorfeld schon mal ein paar geeignete Standorte überlegt.

Viele Stative bieten die Möglichkeit, an der Mittelsäule ein Gewicht zu befestigen, um die Stabilität zu erhöhen. Beim Gewitter ist es oft sehr windig, was bei einem leichten Stativ zu verwackelten Fotos führen kann. Notfalls kann man natürlich die Kamera auch auf eine Mauer oder ähnliches legen. Zudem sollte für etwas Regenschutz gesorgt werden

Die Aufnahme

Bei einem Blitz ist es natürlich unmöglich mit dem Auslöser den richtigen Moment zu erwischen. Aus diesem Grund wählt man eine lange Belichtungszeit und eine kleine Blende. Der Blitz erscheint dann einfach nur als „Lichtspur“ auf dem Foto.

An der Kamera sollte jetzt der Stabi und die ISO-Automatik ausgeschaltet werden. ISO 100 oder 200 ist der richtige Wert. Die Kamera wird dann in den manuellen Modus geschaltet . Die Belichtungszeit wird z.B. auf 30 Sekunden und die Blende auf f8 eingestellt.

Ich persönlich schalte auch den Autofokus ab, weil dieser sich gerne beim Hantieren mit der Kamera verstellt. Sofern das Objektiv eine Einstellskala hat, kann man auch einfach auf unendlich focussieren.

Falls die Belichtung nicht passt, kann man einfach die Blende verändern und damit die Grundhelligkeit des Fotos beeinflussen. Sofern die Kamera Serienaufnahmen kann, ist dieses Feature sehr hilfreich. Einfach z.B. 10 Fotos einstellen und die Kamera machen lassen. Auf diese Weise entstehen natürlich einigen Fotos auf denen nichts zu sehen ist, aber man verpasst keinen Blitz.

So, jetzt hoffe ich, dass euch die Tipps geholfen haben und ich wünsche viel Erfolg beim nächsten Gewitterfoto !

Dienstag, 24. Juni 2014

Dienstag, 26. November 2013

Online Portfolios gestalten mit Behance Prosite als CMS

Seit einiger Zeit bin ich bei der Adobe Creative Cloud für Fotografen angemeldet. Neben Photoshop und Lightroom ist auch ein Account bei Behance.net im Preis mit inbegriffen. Behance? Nie gehört.... Ich war natürlich neugierig und habe mich mit dem Angebot von Behance daraufhin tiefergehend beschäftigt. Behance ist seit einiger Zeit ein Tochterunternehmen von Adobe und bietet die Möglichkeit, Projekte im Web zu diskutieren und zu präsentieren.

Als Fotograf nutze ich Behance zur Präsentation von Fotos. Ein Projekt ist dabei immer eine Sammlung von Fotos, im Prinzip nichts anderes als eine einfache Galerie. Man kann bei Behance beliebig viele Projekte anlegen, die Fotos kommen dabei entweder direkt aus der Adobe Cloud oder werden separat hochgeladen. Projekte können der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden, womit dann alle Möglichkeiten eines Sozialen Netzwerkes zur Verfügung stehen. (Kommentieren, folgen, teilen u.s.w.)
Hier mal meine Startseite:

Die Projekte lassen sich natürlich jederzeit modifizieren. Bis zu diesem Punkt ist Behance für jedermann kostenlos.

Im Web und auch als APP.. 

Nachdem man seine Fotos erst einmal hochgeladen und in Projekte einsortiert hat, können diese Daten z.B als Portfolio auf einem Tablet / Handy genutzt werden. Dazu muss nur die APP von Behance installiert werden, und die Fotos stehen direkt in einem schlichten Portfolio, nach Projekten sortiert, auf dem mobilen Gerät zur Verfügung.

Die Fotos werden dabei auf das mobile Gerät automatisch heruntergeladen und stehen somit auch offline als Portfolio zur Verfügung. Änderungen in den Projekten werden unmittelbar mit dem Tablet synchronisiert. Super !!!!!

Neben dem mobilen Portfolio hat man noch die Möglichkeit sich eine schicke Portfoliowebseite zu generieren. Dazu kommt dann Prosite von Behance zum Einsatz. Prosite ist Bestandteil der Creative Cloud und für Cloud Mitglieder kostenlos, ansonsten wären für diesen Service 11$ pro Monat fällig.




Prosite nimmt im Prinzip die zuvor erstellten Projekte aus Behance und generiert daraus eine Portfoliowebseite. Sofern man Änderungen an bestehenden Projekten vornimmt, muss nur die Prosite einmal publiziert werden und schon ist alles aktualisiert. Neue Projekte auf Behance können sehr einfach in eine bestehende Webseite integriert werden. Hier mal ein Blick auf den Editor:



In die Navigationsleiste des Portfolios lassen sich auch problemlos editierbare Seiten integrieren, die von Prosite verwaltet werden. (z.B. für Kontakt und Impressum) Darüber hinaus lassen sich aus der Navigation heraus Links zu externen Webseiten aufbauen. Über diesen Weg lassen sich dann z.B. vorhandene Webinhalte in die Prosite integrieren. Ich habe z.B. meinen Blog, der bei blogger.com gehostet wird, über diesen Weg eingebunden. Natürlich sollte man die Styles von externen Inhalten und Prosite aneinander angleichen.

Fazit:

Es gibt diverse Möglichkeiten das Portfolio seinen eigenen Wünschen anzupassen, mir gefällt es jedenfalls sehr gut. Speziell die einfachen Änderungsmöglichkeiten und die Tatsache, dass Webseite, mobiles Portfolio und behance.net immer syncron laufen, ist super. 

Galerien (bzw. Projekte) lassen sich sehr schnell und einfach in ein schickes Portfolio integrieren. 

Die Netzwerkfunktionen von Behance benötige ich nicht, da ist mir Google+ lieber. Insgesamt gesehen ist Behance ein toller Zusatznutzen in der Adobe Cloud. Mir hat das Ganze jedenfalls so gut gefallen, dass ich direkt mein altes Fotoblog in ein Behance Prosite Portfolio eingebunden habe. Das Ergebnis seht ihr gerade vor euch.

Hier nochmal ein paar Links: