Vor einiger Zeit kontaktierte mich die Firma acrylglas-foto.de. Man bot mir an, deren Printservice einmal auszuprobieren.
Für die qualitativ hochwertige Offline Präsentation von Fotos gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Früher wurden Fotos meistens hinter einem Passepartout gerahmt, heute geht der Trend immer mehr zur Rahmenlosen Präsentation an der Wand.
Neben Leinwandprints, kaschierten Fotos auf Dibond oder Forex, bietet sich mit einem Foto hinter Acrylglas eine hervorragende Alternative, wenn besonders klare Farben und Plastizität gewünscht sind.
Fotos hinter Acryl haben eine besondere Leuchtkraft und machen gerade bei einer modernen Einrichtung einen sehr guten Eindruck.
Acrylglas-fotos.de druckt dabei die Fotos von hinten direkt auf das Acrylglas, dieses Verfahren hat den Vorteil, dass es zum einen relativ kostengünstig ist, zum anderen hat man die Möglichkeit, Fotos von hinten flächig zu beleuchten.
Der Bestellprozess ist sehr einfach gehalten, die Software bietet automatisch möglichen Bildgrößen zur hochgeladenen Datei an. Man sollte darauf achten, dass die hochgeladene Datei über eine ausreichende Auflösung verfügt, damit das Acrylglasfoto die nötige Schärfe hat.
Da das Foto direkt auf dem Acrylglas gedruckt wird, sollte man außerdem darauf achten, dass man eine ausreichende Glasstärke bestellt. Bei meinem 60*45 Print waren die ausgewählten 3mm schon etwas grenzwertig, beim nächsten Mal würde ich 6mm bestellen, damit die Stabilität und Planlage besser ist.
Schon nach ca. einer Woche wurde das Foto geliefert, gespannt machte ich mich ans Auspacken. Die Farben entsprachen den Monitoreindruck (natürlich kalibriert) relativ gut, auch die Helligkeit passte. Trotzdem hätte ich mein Foto besser im Vorfeld etwas aufgehellt, da ich keine Hintergrundbeleuchtung verwenden möchte.
Die Oberfläche vom Foto ist einwandfrei, der Bildeindruck ist insgesamt sehr gut. Leider wiesen die Kanten leichte Schnittmuster auf, hier hätte ich mir polierte Kanten gewüschnt. Das fällt aber kaum auf, bzw. ist nur sichtbar, wenn man ganz genau auf die Kante schaut.
Die Kosten für den 60*45 Print betragen 69 EUR, hinzu kommen 10,45 EUR für die Halterung, die auf der Rückseite verklebt wird, und 9,95 EUR Versand. In Summe kommt man also auf ca. 90 EUR.
Aktuell kann man den Service übrigens mit 25% Preisvorteil ausprobieren ! Den Gutscheincode dafür gibt's hier
Montag, 22. April 2013
Freitag, 4. Januar 2013
AF Justierung und Feineinstellung Nikon und Canon
- AF-Justierung bei einer DSLR (Nikon und Canon) warum, wieso, weshalb…
Seit einiger Zeit befindet sich eine nigelnagelneue Nikon
D800 in meinem Besitz. Da man im Internet oft liest, dass man zur Erreichung
einer optimalen Schärfe nur mit Stativ und nur mit den allerneuesten Objektiven
fotografieren soll, war ich gespannt, was da dran ist. Ich fotografiere nämlich
gerne mit alten Linsen und ohne Stativ ;-)
Nichtsdestotrotz sollt man eine gewisse Sorgfalt walten
lassen und die üblichen Regeln für gute Schärfe (also kurze Zeiten und etwas abblenden)
beachten.
Bei meinen vorherigen Kameras habe ich mich nie mit dem
Thema AF Feineinstellung beschäftigt, da ich mehr praktisch veranlagt bin und
normalerweise keine Testcharts fotografiere, die Gerüchte im Internet führten
dann aber doch dazu, dass ich meine Linsen mal durchtesten wollte, und siehe da
und oh Schreck, die Schärfe die war weg…
Na ja, ganz so dramatisch war es nicht, aber optimal waren
die Ergebnisse bei Offenblende auch nicht. Was tun? Ich erinnerte mich düster an die
Funktion: AF Justierung, die bei Nikon die meisten semiprofessionellen und
professionellen Modelle (also D300, D700, D800 u. s. w.) bieten. Canon hat in der EOS Serie ähnliche Möglichkeiten, wie es bei Sony und Pentax aussieht, kann ich nicht sagen.
- Grundlagen der AF Justierung
Zunächst einmal: Was passiert eigentlich bei der AF Justage
? Früher hatten die manuellen Kameras einen sogenannten Schnittbildindikator im
Sucher, der für den Benutzer die manuelle Einstellung der optimalen Schärfe
vereinfachte. Aktuelle Spiegelreflexkameras haben dieses Prinzip über Autofocus
Sensoren automatisiert (die Details dazu spare ich mich, siehe Wikipedia
u.s.w.). Das Problem dabei ist, dass in der Kamera ein spezieller AF Sensor
eingebaut werden muss, der die Schärfe erkennt, dieser Sensor ist aber nicht
der Bildsensor, der das Foto aufzeichnet.
Kleinste Fertigungsungenauigkeiten können dann dazu führen, dass die Kamera nicht 100%tig scharf stellt. Hinzu kommt das Problem, dass auch die Objektive eine gewisse Fertigungstoleranz haben. Die Justierung der AF Sensoren gleicht diese Ungenauigkeiten dann wieder aus. Die Kamera merkt sich dabei je Objektiv die ermittelten Korrekturwerte
Kleinste Fertigungsungenauigkeiten können dann dazu führen, dass die Kamera nicht 100%tig scharf stellt. Hinzu kommt das Problem, dass auch die Objektive eine gewisse Fertigungstoleranz haben. Die Justierung der AF Sensoren gleicht diese Ungenauigkeiten dann wieder aus. Die Kamera merkt sich dabei je Objektiv die ermittelten Korrekturwerte
Systemkameras und Kompaktkameras sind da klar im Vorteil, da
diese Geräte ein anderes Prinzip verwenden und den Kamerasensor als AF
Messpunkt verwenden.
- Testaufbau für die Autofocus Feineinstellung
Im Netz kann man sich diverse Testcharts runterladen (Google
Bildersuche: Testchart AF Justage). Das Testchart wird auf den Boden gelegt und
die Kamera wird auf ein stabiles Stativ gestellt und ca. 1 – 1,5 m (je nach
Brennweite) vom Testchart aufgebaut. Die
Kamera wird dabei um ca. 45 Grad nach unten geneigt. Die Testcharts haben
meistens in der Mitte eine dicke Markierung, die für die Focussierung anvisiert
werden soll.
Wichtig ist, dass die Kamera ein klares Ziel für den AF hat. Die Kamera wird jetzt auf Offenblende gestellt, also z.B. 2,8; 1,8 oder 1,4. Jetzt kann’s auch schon losgehen.
Wichtig ist, dass die Kamera ein klares Ziel für den AF hat. Die Kamera wird jetzt auf Offenblende gestellt, also z.B. 2,8; 1,8 oder 1,4. Jetzt kann’s auch schon losgehen.
- AF Justierung, Testdurchführung
Da die genaue Einstellung der Feinjustierung je nach Kamera
etwas unterschiedlich vonstatten geht, spare ich es mir hier die Bedienung der
Kamera zu beschreiben, => so etwas steht im Handbuch! Also: Mal eben
nachgucken.. Es kann nichts passieren, man kann die Veränderungen jederzeit
wieder rückgängig machen.
Ich mache jetzt zunächst einmal eine Aufnahme mit Autofocus, hierbei benutze ich das mittlere Autofocusfeld,
und danach eine Aufnahme mit Liveview und manueller Scharfstellung. Und wer
hätte das gedacht, die Ergebnisse sind
deutlich unterschiedlich.
Was jetzt folgt ist ein wenig Versuch und Irrtum… Zunächst
korrigiere ich den AF Punkt mit der AF Feineinstellung an der Kamera in eine
beliebige Richtung (falls im Kamerahandbuch beschrieben ist, in welche Richtung
zu verschieben ist, sollte man sich daran halten), jetzt mache ich wieder eine
Aufnahme. Diese Aufnahme vergleiche ich
jetzt mit der ersten AF-Aufnahme am Kameradisplay (dazu muss ordentlich
reingezoomt werden) Ist das Bild schärfer oder schlechter? Wenn schlechter,
muss man wieder etwas zurück oder in die andere Richtung korrigieren.
Die Prozedur wird jetzt solange wiederholt, bis die optimale
Einstellung gefunden wurde. (ist wie
beim Sehtest beim Augenarzt) Bei Zoomobjektiven sollte man auf jeden Fall den
Test auch mit unterschiedlichen Entfernungseinstellungen wiederholen. Es kann
durchaus sein, dass bei kurzen Brennweiten andere Einstellungen erforderlich
sind, als im Telebereich. In diesem Fall muss man dann einen Kompromiss wählen.
Überprüfung der AF Einstellung
Damit die jetzt
gefundene AF Einstellung auch wirklich
in der Praxis funktioniert sollten auf jeden Fall im Anschluss noch ein paar Testaufnahmen
gemacht werden. Ich fotografiere da gerne mein Bücherregal oder meine
Schallplattensammlung (natürlich vom Stativ).
Wichtig ist, dass die Schrift dabei scharf abgebildet wird. Ich mache
dann eine kleine Testreihe, wobei ich in der AF Feinjustierung den Focuspunkt nochmal
leicht nach vorne und nach hinten verschiebe. Wenn vorher genau gearbeitet
wurde, sollte aber alles passen.
Im Anschluss gehe ich in den Garten und mache noch ein paar
Aufnahmen von Bäumen und Sträuchern aus verschiedenen Entfernungen und gucke
mir an, ob die feinen Strukturen scharf abgebildet werden.
- Fazit der AF Justage:
Mit etwas Übung ist die Justierung schnell und einfach
durchzuführen, der Testaufbau ist einfach und in ein paar Minuten erledigt.
Belohnt wird man mit dem sicheren Gefühl, dass die Linsen auch bei offener
Blende ihr Optimum leisten.
Mein altes Nikon 24mm AF mit Stangen AF habe ich auf jeden
Fall nicht wiedererkannt, das Teil ist plötzlich knackscharf. Auch beim 28-70mm
2,8 AFS gibt’s kleine Verbesserungen durch die AF Feineinstellung und den
größten Gewinn hatte ich beim Nikon 50mm 1,4 AFS, andere Optiken passten sofort.
Die Arbeit hat sich auf jeden Fall gelohnt und ist schnell erledigt.
In den Testaufbau kann man natürlich mehr Arbeit und Aufwand
stecken, wichtiger als ein extrem präziser Testaufbau ist allerdings, dass die
Schärfe im Anschluss sorgfältig in der Praxis geprüft wird.Man sollte keinesfalls sofort nach einer Focusjustage eine wichtiges Shooting machen, sondern erst mal in Ruhe testen, ob auch wirklich alles stimmt.
Freitag, 5. August 2011
Google+ und Facebook, Vergleich und Unterschiede
Vor einigen Tagen erhielt ich von einem Freund eine Einladung zu google+. Google+ ist ein Social Media Netzwerk ähnlich wie Facebook. Bei Facebook bin ich seit einiger Zeit angemeldet, aber der Nutzen hat sich mir bislang nicht erschlossen. Im Laufe der Zeit ist eine ansehnliche Freundesliste zusammen gekommen und im Stream erscheinen regelmäßig neue Nachrichten. Ich fragte mich: Was soll ich mit einem zweiten Facebook, zumal die Nutzerzahl beim Original immens ist?
Neugierig wie ich bin, habe ich mich dann aber doch angemeldet und Google+ ausprobiert. Man muss sich etwas umstellen, da vieles anders als bei Facebook gelöst ist, aber nach ein paar Tagen kann ich sagen: Ich bin begeistert!!! Viele von euch werden sich jetzt fragen, welche Vorteile bietet Google+ gegenüber Facebook ?
Kommen wir also zu den wesentlichen Unterschieden, die sich auf den Stand August 2011 beziehen.
1. Layout
Das Layout von Google+ ist wesentlich übersichtlicher und aufgeräumter als bei Facebook. Für mich als Fotograf ist wichtig, dass Fotos gut präsentiert werden können, Google+ stellt Fotos im Stream endlich in vernünftigen Dimensionen dar.
2. Albenfunktion
Google bietet wie Facebook Alben an, im Gegensatz zu den recht einfach gehaltenen Alben bei Facebook hat google fast schon eine Galeriefunktion realisiert. Die Alben sind richtig schick
3. Zugriffssteuerung
Google unterteilt den Freundeskreis in sogenannte Kreise, man ordnet Personen also bestimmten Gruppen zu. Das tolle daran ist, dass ich dadurch die Möglichkeit habe, den Zugriff auf meine Postings genau zu steuern. Ich kann z.B. bestimmte Beiträge öffenlich posten, ein privates Foto im Familienkreis posten und einen Hinweis auf eine lokale Veranstaltung an meinen Freundeskreis versenden. Jeder Besucher meines Profils bekommt also genau die Beiträge angezeigt, die ich dafür vorgesehen habe. Google bietet mir die Möglichkeit, neben den vordefinierten Kreisen (Freunde, Familie, Bekannte), eigene Kreise zu definieren.
4. Der Stream ist im Vergleich zu Facebook wesentlich übersichtlicher.
Woran liegt das ? Zum einen ist, wie oben geschrieben das Layout besser, zum anderen helfen die Personenkreise beim Sichten des Streams. So kann ich z.B. jederzeit den Stream z.B. nach Postings meiner Familie oder befreundeten Fotografen filtern. Ein weiterer Vorteil ist, dass es bei Google die störenden "xx ist jetzt mit yy befreundet" Meldungen nicht mehr gibt. Bei google fehlt zwar eine Mitteilungsfunktion, dafür kann man aber einfach im Stream ein Posting verfassen, welches für genau einen Adressaten sichtbar ist.
5. Google+ hat viel Potential
Wenn man sich z.B. die Galeriefunktion bei google+ anschaut, dann kann man sich durchaus fragen, ob Communitys wie Flickr oder Fotocommunity dauerhaft sinnvoll sind. Google+ ist fast schon ein Blogsystem, viele Leute werden sich mittelfristig fragen, ob ein eigenes Blog noch betrieben werden soll, da die Interaktionsmöglichkeiten bei google+ wesentlich besser sind. Gmail und Android haben Massenwirkung und werden mittelfristig viele Leute nach google+ ziehen.
6. Nachteile
Google+ ist derzeit noch im Betastadium und an einigen Stellen ziemlich buggy, ich gehe aber mal davon aus, dass sich das sehr schnell ändern wird. Google+ hat bei weitem noch nicht soviele Nutzer wie Facebook, allerdings zeichnet sich schon nach recht kurzer Zeit ab, dass insbesondere aus dem Fotografiebereich viele Leute bei google+ aktiv geworden sind.
Schlussbemerkung:
Einfach mal ausprobieren..... mein Google+ Profil findet Ihr hier
Neugierig wie ich bin, habe ich mich dann aber doch angemeldet und Google+ ausprobiert. Man muss sich etwas umstellen, da vieles anders als bei Facebook gelöst ist, aber nach ein paar Tagen kann ich sagen: Ich bin begeistert!!! Viele von euch werden sich jetzt fragen, welche Vorteile bietet Google+ gegenüber Facebook ?
Kommen wir also zu den wesentlichen Unterschieden, die sich auf den Stand August 2011 beziehen.
1. Layout
Das Layout von Google+ ist wesentlich übersichtlicher und aufgeräumter als bei Facebook. Für mich als Fotograf ist wichtig, dass Fotos gut präsentiert werden können, Google+ stellt Fotos im Stream endlich in vernünftigen Dimensionen dar.
2. Albenfunktion
Google bietet wie Facebook Alben an, im Gegensatz zu den recht einfach gehaltenen Alben bei Facebook hat google fast schon eine Galeriefunktion realisiert. Die Alben sind richtig schick
3. Zugriffssteuerung
Google unterteilt den Freundeskreis in sogenannte Kreise, man ordnet Personen also bestimmten Gruppen zu. Das tolle daran ist, dass ich dadurch die Möglichkeit habe, den Zugriff auf meine Postings genau zu steuern. Ich kann z.B. bestimmte Beiträge öffenlich posten, ein privates Foto im Familienkreis posten und einen Hinweis auf eine lokale Veranstaltung an meinen Freundeskreis versenden. Jeder Besucher meines Profils bekommt also genau die Beiträge angezeigt, die ich dafür vorgesehen habe. Google bietet mir die Möglichkeit, neben den vordefinierten Kreisen (Freunde, Familie, Bekannte), eigene Kreise zu definieren.
4. Der Stream ist im Vergleich zu Facebook wesentlich übersichtlicher.
Woran liegt das ? Zum einen ist, wie oben geschrieben das Layout besser, zum anderen helfen die Personenkreise beim Sichten des Streams. So kann ich z.B. jederzeit den Stream z.B. nach Postings meiner Familie oder befreundeten Fotografen filtern. Ein weiterer Vorteil ist, dass es bei Google die störenden "xx ist jetzt mit yy befreundet" Meldungen nicht mehr gibt. Bei google fehlt zwar eine Mitteilungsfunktion, dafür kann man aber einfach im Stream ein Posting verfassen, welches für genau einen Adressaten sichtbar ist.
5. Google+ hat viel Potential
Wenn man sich z.B. die Galeriefunktion bei google+ anschaut, dann kann man sich durchaus fragen, ob Communitys wie Flickr oder Fotocommunity dauerhaft sinnvoll sind. Google+ ist fast schon ein Blogsystem, viele Leute werden sich mittelfristig fragen, ob ein eigenes Blog noch betrieben werden soll, da die Interaktionsmöglichkeiten bei google+ wesentlich besser sind. Gmail und Android haben Massenwirkung und werden mittelfristig viele Leute nach google+ ziehen.
6. Nachteile
Google+ ist derzeit noch im Betastadium und an einigen Stellen ziemlich buggy, ich gehe aber mal davon aus, dass sich das sehr schnell ändern wird. Google+ hat bei weitem noch nicht soviele Nutzer wie Facebook, allerdings zeichnet sich schon nach recht kurzer Zeit ab, dass insbesondere aus dem Fotografiebereich viele Leute bei google+ aktiv geworden sind.
Schlussbemerkung:
Einfach mal ausprobieren..... mein Google+ Profil findet Ihr hier
Montag, 11. Januar 2010
Nikon Kameras, Auswahl von Objektiven
Das Internet ist voll von Testberichten und Erfahrungsberichten zu verschiedenen Objektiven. (siehe dazu auch meine Nikonlinks. ) Wie soll man da als Einsteiger noch den Überblick behalten und die richtige Optik kaufen ?
Ich möchte mal etwas allgemeiner an das Thema rangehen und ein paar Anregungen geben. Im Prinzip gibt es drei Gruppen von Objektiven: Festbrennweiten, Consumer Zooms (z.B. Blende 3,5 -4,5) und Profizooms (durchgehend Blende 2,8).
Nikon bietet im Consmerbereich derzeit ein 18-55 VR 3,5 – 5,6, ein 18-105 VR 3,5 – 5,6, ein 16-85 VR 3,5 – 5,6 und ein 18-200 VR 3,5 – 5,6 an. Daneben gibt es noch ein paar andere Objektive, die aber keinen Bildstabilisator (VR) haben bzw. aus älteren Serien sind. Deshalb gilt hier: „Finger weg“
Diese vier genannten Objektive bieten alle eine gute Bildqualität und unterscheiden sich im Wesentlichen durch durch den abgedeckten Brennweitenbereich, den Preis und die Verarbeitungsqualität. Die Schärfe ist relativ identisch. Das 18-200 hat aufgrund seines großen Zoombereiches eine sehr aufwendige Konstruktion und fällt deshalb ggü. den kürzeren Standardzooms in der Schärfeleistung etwas ab. Ich persönlich bevorzuge deshalb die kürzeren Standardzooms.
Nikon hat ggü. den Vorgängergenerationen aus den 90ern bei seinen aktuellen Consumer Zooms deutliche Verbesserungen bei Schärfe (hier insbesondere in den Ecken) , Autofocus und Bildstabilisator erreicht. Es macht deswegen wenig Sinn ältere Standardzooms zu kaufen.
Für den Telebereich gilt das Gleiche, auch hier sollte man insbesondere auf den VR nicht mehr verzichten. Sehr gut ist zum Beispiel das 70-300 4,5 – 5-6 VR, aber auch das kleine 55-200 VR 4-5,6 muss sich nicht verstecken. Ältere Consumer Zooms kommen hier nicht mehr mit, auch wenn die Verarbeitung inzwischen etwas gelitten hat.
Empfehlenswerte Kombinationen:
18-55 und 55-200 : preiswert und gut
18-105 und 70 -300 insbesondere in Verbindung mit einem Extremweitwinkel sehr vielseitig
16-85 und 70 -300: etwas wertiger und unten rum mehr Weitwinkel
Die genannten Kombinationen können dann je nach Lust und Laune z.B. um einen Extremweitwinkel oder um ein Macro ergänzt werden. Auch lichtstarke Festbrennweiten sind eine tolle Ergänzung.
Profi Optik
Neben der Consumer Line gibt es bei Nikon noch die 2,8er Zooms: 17-55 2,8; 70-200 2,8: 24-70 2,8 und die älteren 80-200 bzw. 28-70 2,8er. (es gibt noch ein paar weitere) Im Gegensatz zu den Consumer Zooms ist das die Profi Linie von Nikon, diese Optiken sind seit jeher auf maximale Leistung und wertige Verarbeitung getrimmt. Hier kann man auch bedenkenlos zu einem gebrauchten Exemplar in gutem Zustand greifen. Diese Optiken spielen überall dort ihre Stärken auf, wo es auf hohe Lichtstärke, schnellen Autofocus und Robustheit ankommt. Sport und Konzerte sind typische Anwendungsbereiche.
Einen Golfspieler oder einen Dressurreiter kann man sicher auch mit einem Consumer Tele fotografieren, spätestens beim Eishockey wird man aber Probleme bekommen. Hier hilft nur noch Lichtstärke. Aus meiner Sicht wäre dann aber eine Vollformatkamera aufgrund des besseren Rauschverhaltens die optimale Wahl
Fremdhersteller, Sigma, Tamron, Tokina…
Da Nikon inzwischen im Consumer Bereich sehr attraktive Linsen zu sehr guten Preisen im Angebot hat, macht es wenig Sinn über Alternativen vom Drittherstellern nachzudenken. Sicherlich gibt es da die ein oder andere Ausnahme (z.B. Tamron 17-55 2,8, Tokina 12-24) aber bei den Fremdherstellern ist die Qualitätskontrolle nicht optimal. Einfach mal bei Google nach „Dezentrierung“ und den entsprechenden
Fremdhersteller suchen. Ich bin selbst mal Opfer einer solchen Optik geworden.
Die Fremdhersteller besetzen aber auch interessante Nischen im Objektivprogramm. Sigma bietet z.B. eine Reihe hochlichtstarker Festbrennweiten im Weitwinkelbereich an. Daneben sind auch die Macros der Fremdhersteller sehr sehr gut.
Ergänzung des Objektivparks
Wenn sich erst einmal ein paar Linsen angesammelt haben, dann stellt sich oft die Frage, soll ich z.B. mein 18-55 gegen ein 16-85 tauschen ? Meine Meinung dazu: Ein Objektivtausch / kauf ist immer dann sinnvoll, wenn er die fotografischen Möglichkeiten erweitert. Sofern sich nur die Schärfe minimal verbessert, hat man wenig gewonnen. Ein Lichtschwaches gegen ein Lichtstarkes Objektiv zu tauschen ermöglicht neue Motive und ist deswegen sinnvoll.
Zum Schluss…..
Über Objektive kann man endlos diskutieren, es gibt Foren, die sind voll davon. Jede dort geäußerte Meinung ist subjektiv und von eigenen Erfahrungen geprägt (genau wie dieser Artikel…) Ein Profi hat andere Ansprüche als ein Anfänger. Im Endeffekt muss man seine eigenen Erfahrungen sammeln, ein Fehlkauf ist nicht weiter schlimm, für Objektiv gibt es schließlich einen guten Second Hand Markt.
Es muss nicht immer die teuerste Linse sein, auch mit einfachen Optiken lassen sich beeindruckende Bilder produzieren. Vor vielen Jahren habe ich mal ein einem Fotokurs teilgenommen, ein Teilnehmer brachte zur Fotoexkursion das komplette Leica Sortiment mit, ein älterer Herr hatte seine Uraltpraktika mit einem 50er dabei…. Komischerweise hatte der Mann mit der Praktika am Ende des Tages die besseren Fotos im Kasten.
Das Objektiv ist nur ein kleiner Teil der Aufnahmekette, letztendlich machen viele Faktoren das „gute Bild“ aus: Motiv, Licht, Perspektive, Objektiv, Sensor, Aufnahmeformat, RAW, Bildbearbeitung, kalibrierter Monitor und nicht zuletzt ein hochwertiger Print.
Ich möchte mal etwas allgemeiner an das Thema rangehen und ein paar Anregungen geben. Im Prinzip gibt es drei Gruppen von Objektiven: Festbrennweiten, Consumer Zooms (z.B. Blende 3,5 -4,5) und Profizooms (durchgehend Blende 2,8).
Nikon bietet im Consmerbereich derzeit ein 18-55 VR 3,5 – 5,6, ein 18-105 VR 3,5 – 5,6, ein 16-85 VR 3,5 – 5,6 und ein 18-200 VR 3,5 – 5,6 an. Daneben gibt es noch ein paar andere Objektive, die aber keinen Bildstabilisator (VR) haben bzw. aus älteren Serien sind. Deshalb gilt hier: „Finger weg“
Diese vier genannten Objektive bieten alle eine gute Bildqualität und unterscheiden sich im Wesentlichen durch durch den abgedeckten Brennweitenbereich, den Preis und die Verarbeitungsqualität. Die Schärfe ist relativ identisch. Das 18-200 hat aufgrund seines großen Zoombereiches eine sehr aufwendige Konstruktion und fällt deshalb ggü. den kürzeren Standardzooms in der Schärfeleistung etwas ab. Ich persönlich bevorzuge deshalb die kürzeren Standardzooms.
Nikon hat ggü. den Vorgängergenerationen aus den 90ern bei seinen aktuellen Consumer Zooms deutliche Verbesserungen bei Schärfe (hier insbesondere in den Ecken) , Autofocus und Bildstabilisator erreicht. Es macht deswegen wenig Sinn ältere Standardzooms zu kaufen.
Für den Telebereich gilt das Gleiche, auch hier sollte man insbesondere auf den VR nicht mehr verzichten. Sehr gut ist zum Beispiel das 70-300 4,5 – 5-6 VR, aber auch das kleine 55-200 VR 4-5,6 muss sich nicht verstecken. Ältere Consumer Zooms kommen hier nicht mehr mit, auch wenn die Verarbeitung inzwischen etwas gelitten hat.
Empfehlenswerte Kombinationen:
18-55 und 55-200 : preiswert und gut
18-105 und 70 -300 insbesondere in Verbindung mit einem Extremweitwinkel sehr vielseitig
16-85 und 70 -300: etwas wertiger und unten rum mehr Weitwinkel
Die genannten Kombinationen können dann je nach Lust und Laune z.B. um einen Extremweitwinkel oder um ein Macro ergänzt werden. Auch lichtstarke Festbrennweiten sind eine tolle Ergänzung.
Profi Optik
Neben der Consumer Line gibt es bei Nikon noch die 2,8er Zooms: 17-55 2,8; 70-200 2,8: 24-70 2,8 und die älteren 80-200 bzw. 28-70 2,8er. (es gibt noch ein paar weitere) Im Gegensatz zu den Consumer Zooms ist das die Profi Linie von Nikon, diese Optiken sind seit jeher auf maximale Leistung und wertige Verarbeitung getrimmt. Hier kann man auch bedenkenlos zu einem gebrauchten Exemplar in gutem Zustand greifen. Diese Optiken spielen überall dort ihre Stärken auf, wo es auf hohe Lichtstärke, schnellen Autofocus und Robustheit ankommt. Sport und Konzerte sind typische Anwendungsbereiche.
Einen Golfspieler oder einen Dressurreiter kann man sicher auch mit einem Consumer Tele fotografieren, spätestens beim Eishockey wird man aber Probleme bekommen. Hier hilft nur noch Lichtstärke. Aus meiner Sicht wäre dann aber eine Vollformatkamera aufgrund des besseren Rauschverhaltens die optimale Wahl
Fremdhersteller, Sigma, Tamron, Tokina…
Da Nikon inzwischen im Consumer Bereich sehr attraktive Linsen zu sehr guten Preisen im Angebot hat, macht es wenig Sinn über Alternativen vom Drittherstellern nachzudenken. Sicherlich gibt es da die ein oder andere Ausnahme (z.B. Tamron 17-55 2,8, Tokina 12-24) aber bei den Fremdherstellern ist die Qualitätskontrolle nicht optimal. Einfach mal bei Google nach „Dezentrierung“ und den entsprechenden
Fremdhersteller suchen. Ich bin selbst mal Opfer einer solchen Optik geworden.
Die Fremdhersteller besetzen aber auch interessante Nischen im Objektivprogramm. Sigma bietet z.B. eine Reihe hochlichtstarker Festbrennweiten im Weitwinkelbereich an. Daneben sind auch die Macros der Fremdhersteller sehr sehr gut.
Ergänzung des Objektivparks
Wenn sich erst einmal ein paar Linsen angesammelt haben, dann stellt sich oft die Frage, soll ich z.B. mein 18-55 gegen ein 16-85 tauschen ? Meine Meinung dazu: Ein Objektivtausch / kauf ist immer dann sinnvoll, wenn er die fotografischen Möglichkeiten erweitert. Sofern sich nur die Schärfe minimal verbessert, hat man wenig gewonnen. Ein Lichtschwaches gegen ein Lichtstarkes Objektiv zu tauschen ermöglicht neue Motive und ist deswegen sinnvoll.
Zum Schluss…..
Über Objektive kann man endlos diskutieren, es gibt Foren, die sind voll davon. Jede dort geäußerte Meinung ist subjektiv und von eigenen Erfahrungen geprägt (genau wie dieser Artikel…) Ein Profi hat andere Ansprüche als ein Anfänger. Im Endeffekt muss man seine eigenen Erfahrungen sammeln, ein Fehlkauf ist nicht weiter schlimm, für Objektiv gibt es schließlich einen guten Second Hand Markt.
Es muss nicht immer die teuerste Linse sein, auch mit einfachen Optiken lassen sich beeindruckende Bilder produzieren. Vor vielen Jahren habe ich mal ein einem Fotokurs teilgenommen, ein Teilnehmer brachte zur Fotoexkursion das komplette Leica Sortiment mit, ein älterer Herr hatte seine Uraltpraktika mit einem 50er dabei…. Komischerweise hatte der Mann mit der Praktika am Ende des Tages die besseren Fotos im Kasten.
Das Objektiv ist nur ein kleiner Teil der Aufnahmekette, letztendlich machen viele Faktoren das „gute Bild“ aus: Motiv, Licht, Perspektive, Objektiv, Sensor, Aufnahmeformat, RAW, Bildbearbeitung, kalibrierter Monitor und nicht zuletzt ein hochwertiger Print.
Freitag, 11. September 2009
Fotoblog, Webspace / Hosting, CMS und Technik
Mein Fotoblog wird bei blogger.com gehostet. Blogger dient dabei als Content - Management - System. Blogger bietet kostenlosen Webspace und ein einfaches User Interface. Blogger ist sicherlich nicht das flexibelste Tool für die Gestaltung einer Website, reicht aber für meine Bedürfnisse aus.
Als Template für das Seitenlayout kommt ein leicht modifiziertes "ThePattern" Theme von http://www.ourblogtemplates.com zum Einsatz. Dort einfach mal nach "Photoblog" suchen. "ThePattern" ist ein sehr schlichtes Template, welches sich gut für Bildpräsentation eignet. Die meisten Templates für Blogger sind so aufgebaut, dass links der Content zu finden ist und rechts die Navigation plaziert ist. Hinzu kommt, dass die Templates oft auf eine Bildschrimbreite von 800 Pixel ausgelegt sind, dies führt dann dazu, dass die Fotos nur sehr klein präsentiert werden können.
"ThePattern" bietet hingegen ein Layout, welches auf 1024 Pixel Breite ausgelegt ist, zum anderen sind die Navigationselemente unten angeordnet und stören nicht bei der Bildbetrachtung. Die vorgefertigten Layouts können über die Benutzeroberfläche von Blogger recht einfach geändert werden, wenn man sich etwas mit XML/HTML und CSS auskennt, kann die Vorlage auch direkt an die eigenen Wünsche angepasst werden.
Die Farbgestaltung ist flexibel, ich habe mich für diverse Grautöne entschieden. Bilder können mit einem weißen Rand versehen werden und heben sich so gut vom Hintergrund ab.
Das Blog selbst besteht tatsächlich aus mehreren Blogs, die über die obere Menuleiste integriert wurden.
Als Template für das Seitenlayout kommt ein leicht modifiziertes "ThePattern" Theme von http://www.ourblogtemplates.com zum Einsatz. Dort einfach mal nach "Photoblog" suchen. "ThePattern" ist ein sehr schlichtes Template, welches sich gut für Bildpräsentation eignet. Die meisten Templates für Blogger sind so aufgebaut, dass links der Content zu finden ist und rechts die Navigation plaziert ist. Hinzu kommt, dass die Templates oft auf eine Bildschrimbreite von 800 Pixel ausgelegt sind, dies führt dann dazu, dass die Fotos nur sehr klein präsentiert werden können.
"ThePattern" bietet hingegen ein Layout, welches auf 1024 Pixel Breite ausgelegt ist, zum anderen sind die Navigationselemente unten angeordnet und stören nicht bei der Bildbetrachtung. Die vorgefertigten Layouts können über die Benutzeroberfläche von Blogger recht einfach geändert werden, wenn man sich etwas mit XML/HTML und CSS auskennt, kann die Vorlage auch direkt an die eigenen Wünsche angepasst werden.
Die Farbgestaltung ist flexibel, ich habe mich für diverse Grautöne entschieden. Bilder können mit einem weißen Rand versehen werden und heben sich so gut vom Hintergrund ab.
Das Blog selbst besteht tatsächlich aus mehreren Blogs, die über die obere Menuleiste integriert wurden.
Donnerstag, 11. September 2008
Monitorkalibrierung und Farbmanagement einfach erklärt..
Kalibrierung und Farbmanagement sind für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Das Thema ist recht komplex, umso besser ist es, im Internet einfache Anleitungsvideos zu finden.
Frank Winkler erklärt das Thema sehr verständlich und anschaulich.
Frank Winkler erklärt das Thema sehr verständlich und anschaulich.
Sonntag, 10. August 2008
Gradationskurve und Histogramm, Tutorial, Anleitung, Erklärung
Die Gradationskurve ist ein wichtiges Werkzeug in der Bildbearbeitung zur Steuerung der Helligkeit und des Motivkontrasts. Bei Chromasia gibt es ein sehr ausführliches Tutorial zum Umgang mit diesem Werkzeug. Neben der Gradationskurve wird auch das Histogramm ausführlich erklärt und besprochen. Besonders hilfreich sind dabei die vielen Beispielbilder und die zugehörigen Kurven.
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